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15.03.2007
First Data International and NCS form strategic partnership
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First Data International et NCS concluent un partenariat stratégique
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Crandy, le paiement mobile espresso
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Musikdownloads und Klingeltöne bei MusicBase ohne Anmeldung anonym bezahlen!
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WELTNEUHEIT - CRANDY ROLLT DEN PREPAIDMARKT AUF: DIE PREPAIDKARTE MIT EINEM ANRUF ZUHAUSE AUFLADEN !!!
31.01.2005
DA-Magazine "Crandy le porte-monnaie mobil"
10.12.2004
EUROPA-PREMIERE! „Sag niemals nie“ - ab sofort kann jeder seine Videos und DVDs mit dem Handy bezahlen!
25.10.2004
„BaFin erteilt Deutschlands erste E-Banklizenz. NCS ist Europas erste unabhängige Mobile Payment- Bank!“
15.09.2004
„Mit CRANDY den Kaffee am Automaten bezahlen“
02.09.2004
NCS mobile payment Bank GmbH "START von Call-A-Friend - powered by CRANDY"
01.09.2004
START von Call-A-Friend – powered by CRANDY
18.06.2004
Ein Meilenstein: CRANDY geht auf 100.000 registrierte Nutzer zu!
30.03.2004
Bistro Blaustein
22.03.2004
PayPhone Launch
19.03.2004
MOBILES BEZAHLEN MIT JEDEM HANDY MÖGLICH !!!
19.03.2004
Rheinische Post "Das Handy als mobile Geldbörse"
19.03.2004
ZDF heute "Das Handy als Geldbeutel"
16.03.2004
On Vista News "Crandy enables Wireless Payment With Any Mobile Device"
22.12.2003
Crandy-Start



HANDELSBLATT online
19.08.2004 6:00:00

Das Mobiltelefon macht dem Portemonnaie Konkurrenz

RAGNA SIECKMANN
HANDELSBLATT, 19.8.2004
DÜSSELDORF. Das Portemonnaie, das in der Hosentasche drückt, kann vielleicht bald Zuhause bleiben. Denn zu all den multimedialen Sonderfunktionen des Handys hat sich die elektronische Geldbörse gesellt. Doch noch hapert es an ausreichend Händlern, die die Zahlung über das Mobiltelefon akzeptieren. Anbieter für diesen Service gibt es hingegen schon jede Menge.
Im März diesen Jahres hat die NCS mobile payment Bank GmbH "Crandy" auf den Markt gebracht. Mit dem System kann der Handy-Besitzer nicht nur im Geschäft bezahlen, sondern auch die Prepaid-Karte des Mobiltelefons aufladen oder Geld zu einem anderen Crandy-Nutzer überweisen. Technisch funktioniert ein Einkauf so: Der Kunde ruft eine bestimmte Telefonnummer an. Das System schickt daraufhin eine Transaktions-PIN, die der Kunde dem Händler nennt. Der Händler trägt den Betrag samt PIN in sein Telefon ein. Der Kunde bekommt darüber eine Meldung aufs Handy, die er abschließend bestätigen muss.
Die Gebühren für beide Seiten liegen bei je 15 Eurocent. Für den Händler ist das günstig. Denn wenn Kunden mit Kreditkarte zahlen, kostet ihn das bis zu fünf Prozent vom Rechnungsbetrag. Crandy krankt aber an den wenigen Händlern, die mitmachen – nur rund 300. Ursprüngliches Ziel bis Jahresende waren 100 000. Jetzt soll verstärkt auf das Handy-Bezahlen an Getränkeautomaten und Co. gesetzt werden. Bei den Kunden peilt der
Dienstleister die Million an. Aktuell sind es 100 000.

Mehr als 700 000 Menschen sind bei der Moxmo AG registriert. Die Düsseldorfer haben hierzulande Kundenstamm und Geschäft der Paybox AG übernommen, dem 2000 gestarteten Pionier des Handy-Bezahlens in Deutschland. Anders als bei Crandy funktioniert das System nur bei Einkäufen übers Internet. Wer bei bol.de oder lenscare.de einkauft, wählt als Zahlungsweg Moxmo und gibt seine Nummer an. Das System meldet sich auf dem Handy des Kunden, der die Bestellung mit seiner persönlichen PIN bestätigt. Moxmo-Kunden zahlen pauschal 9,50 Euro im Jahr.

"Photopay" der Fun Communications GmbH aus Stuttgart macht sich die Fotofunktion vieler Handys zunutze. Der Kunde fotografiert einen speziellen Strichcode vom Monitor an der Ladenkasse oder Zuhause ab. Der Code enthält alle für den Bezahlvorgang nötigen Daten wie den Betrag oder Händlernamen. Per Tastendruck auf dem Handy wird der Vertrag bestätigt. Das zur Cebit im März vorgestellte System ist aber noch nicht im Einsatz. In puncto Sicherheit lassen sich die Handy-Bezahldienste mit Kreditkarten vergleichen. Völlig vor Missbrauch geschützt sind sie also nicht: Wem ein fremdes Mobiltelefon in die Hände fällt und dazu auch noch die passende PIN-Nummer, der kann auf Kosten des Besitzers einkaufen.

Verbraucherschützer sorgen sich darüber hinaus um den Schutz der Kundendaten. Die Serviceanbieter wissen schließlich genau, wer wann wo was bezahlt hat – ein gefundenes Fressen für Absender gezielter Werbung. Von Crandy und Moxmo heißt es aber einhellig: "Wir geben auf keinen Fall Daten an Dritte weiter." Die Verbreitung des Mobile Payment wird durch die inkompatiblen Verfahren gebremst. Denn kaum ein Händler wird mehrere unterschiedliche Systeme nebeneinander anbieten. Joachim Henkel vom Münchner Institut für Innovationsforschung und Technologie-Management fordert deshalb "eine Einigung auf einen gemeinsamen Standard zwischen deutschen Anbietern wie auch international".
Über eine solche Standardisierung diskutieren die Mobilfunkbetreiber E-Plus, O2, Vodafone und T-Mobile schon seit Jahren – ohne Ergebnis. "Was wir da erleben, ist jämmerlich", sagt Fritz Milosevic, Berater für Mobile Business bei der Bonner Unternehmensberatung Detecon International. Es könne noch Jahre dauern, bis es zu einer Einigung komme. "Aber sie kommt, denn Mobile Payment ist unerlässlich, um den Markt für Telekommunikation weiter zu entwickeln."




Deutschlandradio
22.3.2004
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Vom Telefon zur Geldbörse
Das Handy wird zum mobilen Geldbeutel
Von Pia Grund-Ludwig

Telekommunikation - Das Handy als Bezahlmittel einzusetzen ist eigentlich logisch, gehört es doch mittlerweile zur Grundausstattung nicht nur der Kids. Nach einer Umfrage von Forrester Reserach haben immerhin über 13 Prozent der Mobiltelefonierer Interesse auch an mobilen Zahlungen. Auf der CeBIT waren deshalb auch neue Techniken zu sehen, die das komfortabler machen.
Handy-Besitzer sollen ihr Mobiltelefon nicht mehr nur zum Simsen und quasseln benutzen, sondern auch als variable und flexible Geldkarte. Das versprechen die Hersteller unterschiedlicher Bezahlverfahren, die auf der CeBIT zu sehen sind. Im Mittelpunkt stehen dabei Lösungen, die sich in allen Lebenslagen einsetzen lassen und nicht auf Online-Shops oder mobile Inhalte beschränkt sind. Ein Verfahren, dass die Karlsruher Fun Communications zeigt, setzt auf relativ moderne Handys. Sie müssen dabei selbst Anwendungen ausführen können, also ein eigenes Betriebssystem wie Symbian oder Palm OS haben. Außerdem benötigen sie eine Digitalkamera. Fun-Geschäftsführer Klaus Nahr erklärt, wie das Bezahlen dann funktioniert.

Der Kunde benötigt ein Mobiltelefon auf das er Anwendungen installieren kann. Dort installiert er unsere Anwendung Fun Photopay, richtet seine Bankverbindung. Wenn er bezahlen möchte wird ihm der Betrag angezeigt, das fotografiert er mit der Kamera seine Handys ab, wir erkennen den Barcode und wissen daraus, wo er bezahlen möchte, wie viel er bezahlen möchte.

Danach baut das System eine Verbindung zu einem Zahlungs-Dienstleister auf. Der Kunde bekommen seine Daten erneut angezeigt und bestätigt die Bezahlung. Er kann so in Internet-Shops, aber auch an ganz normalen Ladenkassen bezahlen. Die einzige Voraussetzung ist, dass diese ein Display haben, das den Barcode anzeigt. Der Vorteil gegenüber anderen Online-Bezahlverfahren ist, dass vertrauliche Informationen wie Pins, Tans oder Kreditkartendaten nicht über das Internet wandern, sondern geschützt vom Handy zu einem Zahlungs-Dienstleister. Fun Communications will diese Technik vor allem großen Zahlungs-Dienstleistern wie Mobilfunkbetreibern oder Banken anbieten. Noch einen Schritt weiter geht Crandy von NCS Mobile Payment aus Krefeld. Die Technik dieses Unternehmens bietet die Möglichkeit, Geldbeträge von bis zu 150 Euro direkt auf das Handy zu laden und damit zu bezahlen. Das funktioniert auch mit Geräten älterer Bauart, Geschäftführer Rolf Krause:

Er kann das mit jedem Handy tun, was heute auf dem Markt ist. Wir haben dazu extra einen speziellen Client entwickelt, der über ein interaktives Sprachsystem verfügt mit dem er die Bezahlung abwickeln kann.

Das Geld, das auf das Handy geladen wird, kann zum einen an beliebige Girokonten weitergeleitet werden. Es kann aber auch zum Bezahlen in einem Laden eingesetzt werden, der ein Kreditkartenterminal hat. Wer bezahlen will, wählt eine voreingestellte Nummer mit dem Handy und erhält dann eine auf das Kreditkartenterminal zugeschnittene Pin per SMS. Die Geheimzahl gibt er am Terminal ein und kann dann per Handy bezahlen. Wer einen anderen Benutzer kennt, der Crandy ebenfalls nutzt, kann auch Geld von Handy zu Handy überweisen. Krause hat ganz praxisnahe Verwendungszwecke im Sinn und deshalb sein System so entwickelt, dass es jetzt auch mit ganz normalen Festnetztelefonen funktioniert. Eltern könnten dann beispielsweise von ihrem normalen Telefon zu Hause aus die Mobiltelefone klammer Kids füttern. Oder wer etwas online ersteigert, kann es künftig in Echtzeit bezahlen und dann die Waren schneller erhalten. Das Handicap: Es ist trotz allem ein neues System, für das erst Vertrauen aufgebaut werden muss. Konkurrenz könnte schon bald von den großen europäischen Mobilfunkanbietern kommen. Sie erarbeiten eine gemeinsame Lösung mit dem Namen "Simpay". Die daran beteiligten Unternehmen T-Mobile, Vodafone, Orange und Telefonica Moviles bringen immerhin 270 Millionen Kunden ein. Das könnte eine schnelle Verbreitung sichern. Doch bislang ist das System ist noch nicht fertig. Der Zeitvorsprung könnte das entscheidende Plus für Crandy sein.


Artikel vom 20.02.2004
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Crandy steigt als zweiter Anbieter ins mobile Zahlen ein

Das mobile Bezahlen per Handy wird wieder interessant. Nachdem Moxmo Ende 2003 als Nachfolger von paybox seinen Dienst aufnahm, ist nun die im Juni 2003 gegründete NCS Mobile Payments GmbH unter dem Label "Crandy" auf dem deutschen Markt aktiv.

Der große Launch von "Crandy" ist für die Cebit Mitte März geplant, so ein Sprecher der NCS im Gespräch mit Gelon.de. Dann erhofft sich das Unternehmen auch einen kräftigen Anstieg der Nutzerzahlen, denn bis Mitte Januar konnten erst 120 Kunden geworben werden. Wichtiger als die puren Registrierungszahlen ist Crandy allerdings die Häufigkeit der Transaktionen. Nicht jeder, der sich anmelde, sei auch wirklich mit Überweisungen aktiv, so der Sprecher weiter. Doch genau die Transaktionen sind es, mit denen Crandy Geld erwirtschaftet.

Denn anders als bei Moxmo zahlt der Empfänger einer Crandy-Überweisung generell eine Gebühr, die mindestens 18 Cent betrage. Auch in einem anderen Punkt unterscheidet sich Crandy gänzlich vom Wettbewerber: Basis des Crandy-Systems ist eine Geldkarte, die aufgeladen und durch Überweisungen an andere Crandy-Nutzer oder beim Aufladen der Handy-Prepaid-Karte entleert werden kann. Java-fähige Handys kommen hierbei ohne die sprachgesteuerte Version des mobilen Bezahlens aus. Für alle anderen Mobiltelefontypen führt ein Interactive Voice Response System durch das Transaktionsmenü.

Dem Nutzer stehen zwei Varianten der Mitgliedschaft bei Crandy offen. In der vereinfachten Form kann sich der Neukunde per Anruf oder SMS an eine 0800-Nummer bei Crandy anmelden und dann ohne Nennung seines Namens und nur mit seiner Handynummer Kunde werden. Damit stehen ihm unter anderem Funktionen wie Geld an einen anderen Crandy-Kunden übertragen, seine Prepaid-Handy-Karte mit 15 Euro aufladen, Logos und Klingeltöne herunterladen oder in Geschäften sowie bei Ebay bezahlen. Vorab muss er allerdings per Banküberweisung sein Crandy-Konto mit einem bestimmten Betrag "aufladen".

Die zweite Variante der Mitgliedschaft im Bezahlsystem ist die Vollanmeldung über das Internet. Per Postident-Verfahren werden dabei die Daten des Kunden nach Bonität und Legitimation geprüft. Zusätzlich zu vollen Namen und Anschrift läßt der Kunde seine Bankverbindung, den Handytyp und -Provider registrieren. Der Vorteil für den Nutzer ist dann, dass er sein Crandy-Konto via Handy vom Girokonto aufladen bzw. auch Beträge vom Crandy-Konto wieder zurück auf dass eigene Girokonto überweisen kann. Aus regulatorischen Gründen ist allerdings ein Betrag von höchstens 150 Euro auf dem Crandy-Konto möglich, wie der Sprecher einräumte. Für Händler bedeutet die Voll-Mitgliedschaft, dass die über Crandy erwirtschafteten Gutschriften automatisch auf das eigene Girokonto transferiert werden.

Egal ob Voll- oder Einfach-Kunde, jeder Angemeldete kann unter der entsprechenden Nummer seinen Kontostand der Geldkarte abrufen. Mit einem selbst gewählten Pin-Code erhalten die Mitglieder im geschützten Nutzerbereich einen Einblick auf ihre durchgeführten Transaktionen. Crandy hat folgende Funktionen: Kontoabfrage, Aufladen des Crandy-Kontos, Übertragen von Geldbeträgen an andere Crandy-Nutzer, das Bezahlen von Rechnungen etwa bei ebay oder auch in Geschäften, Inrechnungstellung von Beträgen, Aufladen der Handy-Prepaid-Karte sowie die Funktion Giro bei Vollmitgliedschaft.

Die Nutzung läuft üblicher Weise über eine für die Aktion vorgesehene Crandy-Nummer, die der Nutzer anwählt; für das Übertragen von Geld auf eine andere Crandy-Geldkarte etwa die 0800-272639-103. Eine Stimme fragt dann nach dem zu überweisenden Betrag in Cent, den der Nutzer ins Handy eingibt und dann per Sterntaste bestätigt. In einem zweiten Schritt muss dann nach der sprachlichen Aufforderung, die Handy- und damit auch die Crandy-Nummer des Empfängers eingegeben und erneut per Sterntaste bestätigt werden. Das Geld wird sodann von transferiert.

Obwohl Crandy nicht wie Moxmo über einen reaktivierbaren Kundenstamm verfügt und die Neukundenwerbung bisher schleppend verlief, visiert die amerikanische Mutter NCS Inc. für das kommende Jahr einen Gesamtumsatz von zehn Mill. Euro in Deutschland an. Fünf Mill. Euro will NCS Inc. im laufenden Jahr in Infrastruktur (Rechenzentrum), den Personalaufbau auf 20 Mitarbeiter sowie den Ausbau der Vertriebsstrukturen investieren. Dabei wird mit der irische Firma Trintech Group Plc. zusammengearbeitet, die Zahlungsinfrastrukturen anbietet. Der Gründer der deutschen NCS, Rolf Krause, ist ambitioniert: Als erster Anbieter einer mobilen Zahlungsfunktion hat er eine Banklizenz beantragt. Geplant ist die Ausweitung des Geschäftsfeldes auf bankübliche Transkationen. Krause verfügt über einschlägige Erfahrungen. Er war einer der Mitbegründer des Internet-Providers Freenet. - cs


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.01.2004


Telekommunikation
Das Handy bleibt ein teures Vergnügen
19. Januar 2004 Aus der Handy-Branche kommen derzeit (fast) nur gute Nachrichten:
...

... Bewegung bei mobilen Bezahlsystemen

Bewegung kommt auch wieder in den Markt für mobile Bezahlsysteme. Das Krefelder Unternehmen NCS mobile payment Bank GmbH hat das Bezahlsystem Crandy eingeführt. Überweisungen von Handy zu Handy sollen ebenso möglich sein wie Zahlungen an mehr als 100 000 Kassenterminals. Zusätzlich können Kunden über das Mobiltelefon Prepaid-Karten aufladen.
Text: ht., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.01.2004, Nr. 15 / Seite


HEISE.DE vom 08.01.2004

Handygestütztes Bezahlsystem Crandy gestartet

Mit Crandy[1] hat die NCS mobile payment Bank GmbH ein neues handygestütztes Bezahlsystem eingeführt. Ähnlich dem im November gestarteten[2] Bezahlsystem des PayBox-Nachfolgers Moxmo[3] lassen sich Überweisungen von Handy zu Handy durchführen oder Waren bezahlen. Zusätzlich können Kunden des Systems über das Mobiltelefon Prepaid-Karten aufladen.

Die Anmeldung zum Service erfolgt kostenlos und anonym über ein Sprachdialogsystem, das über eine 0800er-Nummer erreichbar ist. Das Übertragen persönlicher Daten ist nicht notwendig. In einer Antwort-SMS erhält man ein Kennwort zur Nutzung des Systems sowie spezielle Rufnummern für die verschiedenen Transaktionsmöglichkeiten. Auf den Crandy-Account mit der Telefonnummer als Kontonummer bucht der Nutzer dann Beträge per Überweisung. Wem das zu umständlich ist, kann sich mit Name, Adresse und Bankdaten als Vollnutzer registrieren. Dann lässt sich das Crandy-Konto bequem über das Handy aufladen, die Außenstände werden per Lastschriftverfahren oder Einzugsermächtigung vom Girokonto abgebucht. Vollnutzer können auf dem Crandy-Konto eingegangene Beträge auch auf das eigene Girokonto übertragen.

Die verschiedenen Transaktionsmöglichkeiten wickelt der Nutzer über ein Sprachdialogsystem und unterschiedlich tarifierte Telefonnummern ab. So ist beispielsweise die Abfrage des Kontostands kostenlos. Für das Aufwerten des Crandy-Kontos oder Überweisungen von Handy zu Handy sind Verbindungsgebühren zwischen 10 und 15 Cent zu zahlen. Zusätzliche Kosten entstehen bei Girotransfers in Höhe von 23 Cent. Der Empfänger einer Überweisung zahlt 15 Cent.

Ist der Crandy-Nutzer im Besitz eines javafähigen Mobiltelefons, kann er zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs auch ein Java-Midlet, das per Download seinen Weg auf das Handy findet, verwenden. Bisher funktioniert die Java-Anwendung allerdings nur auf Nokia-Handys und mit Einschränkungen auf Siemens-Mobiltelefonen.
(Oliver Bünte) / (hob[4]/c't)


www.news-handy.de vom 09.01.2004

09 Januar 2004 : Bezahlen via Crandy
Mit dem neu gestarteten Service Crandy können Prepaidkarten aufgeladen werden, sowie Zahlungen in Online-Shops und Zahlungen von Handy zu Handy vorgenommen werden.
Die Anmeldung ist relativ unkompliziert.

 
 

- Vous pouvez consulter nos Conditions Générales de Vente (CGV) ici -